28. Februar 2025 | Neumond im Zeichen der Fische

Unter dem dunklen Mantel der Nacht, wenn die Mondin ihr Licht verhüllt und die Welt in träger Stille versinkt, beginnt das Unsichtbare zu atmen. Dies ist nicht die Ruhe der Leere, sondern die Tiefe eines Ozeans, dessen Strömungen das Verborgene hinauf wirbeln. Es ist die Zeit der Prophetinnen, der Seherinnen, derjenigen, die mit geschlossenen Augen mehr sehen als mit offenen.

Denn dieser Neumond in den Fischen, verankert im 3. Haus, spricht nicht die Sprache des Alltags. Seine Worte fließen in Strömen, in plötzlichen Eingebungen, in Träumen, die wie geflüsterte Prophezeiungen in unsere Seelen sickern. Es ist ein Neumond, der nach dem Unausgesprochenen ruft – nach jenen Gedanken, die tief in uns verborgen liegen, nach jener Wahrheit, die zu fließend ist, um in klare Worte gefasst zu werden.

Doch dieser Neumond ist nicht nur ein sanftes Flüstern – er ist ein Rätsel, gezeichnet von einer planetaren Prozession, wie sie nur selten am Himmel steht. Sieben Planeten – Saturn, Merkur, Neptun, Venus, Uranus, Jupiter und Mars – reihen sich auf, als würden sie gemeinsam ein uraltes Lied singen, dessen Echo durch Zeit und Raum hallt. Wer lauschen kann, wird in dieser Nacht Antworten finden, die lange verborgen blieben.

Diese Planeten-Parade verstärkt die Magie dieser Nacht und macht sie zu einer Pforte, die nicht jeder zu überschreiten vermag. Es ist nicht einfach nur eine Neumondnacht – es ist eine Einladung, ein Ruf aus der Tiefe. Doch dieser Ruf verlangt Hingabe. Er verlangt, dass wir bereit sind, hinzusehen, auch wenn uns die Wahrheit zunächst nicht gefällt.

Denn mit der Sonne und dem Mond in den Fischen in einer Konjunktion, im Quadrat zu Jupiter in den Zwillingen, herrscht ein kosmischer Zwiespalt. Was ist Wirklichkeit, was Illusion? Was ist eine Eingebung, was ein Trugbild? Dieser Neumond fordert uns auf, die Masken der Täuschung zu durchschauen – nicht nur die Masken anderer, sondern auch jene, die wir uns selbst aufgesetzt haben.

Hinzu kommt, dass Merkur, Saturn und Neptun sich in den Fischen vereinen, gemeinsam mit dem nördlichen Mondknoten. Das, was hier geschieht, reicht über das Jetzt hinaus – es zieht Fäden in die Vergangenheit und spinnt neue in die Zukunft. Es ist eine Zeit karmischer Botschaften, ein Moment, in dem sich Türen öffnen, die lange verschlossen waren.

Doch nicht jeder wird durch sie gehen. Denn nicht jeder will sehen, was dahinter verborgen liegt.

Dieser Neumond ist nicht sanft. Er ist nicht nur Traum, nicht nur Stille – er ist ein Spiegel, der zwischen Illusion und Wahrheit oszilliert – also hin und her pendelt. Und genau hier, in der Tiefe dieses nicht greifbaren Moments, liegt die Magie.

Es ist eine Nacht des neuen Sehens, eine Nacht, in der nicht das Offensichtliche zählt, sondern das, was sich zwischen den Zeilen verbirgt.

Triple Moon

NEUMOND in FISCHE

SONNE in FISCHE

28. Ferbruar 2025

01:44:47 MEZ / Berlin

Triple Moon

Die Energie dieses Neumondes: Ein Spiegel zwischen Traum und Wahrheit

Die Sonne und die schwarze Mondin stehen in den Fischen, vereint in einer Konjunktion – eine Neumondnacht, die nach Auflösung ruft, nach der Verschmelzung von Ich und Universum. Doch was ist Traum, was ist Täuschung? Was ist ein Ruf der Seele – und was nur ein Echo alter Illusionen?

Das Quadrat zu Jupiter in den Zwillingen legt den Finger auf die Wunde: Sind unsere Visionen groß und weit wie das Meer oder nur Nebelschwaden, die sich im Morgenlicht verflüchtigen? Sind wir dabei, eine neue Wahrheit zu gebären – oder verlieren wir uns in den Tiefen unserer eigenen Fantasie? Dieser Neumond stellt uns genau vor dieses Rätsel: das Ringen zwischen dem Erträumten und dem Greifbaren, zwischen Möglichkeit und Täuschung.

Dazu gesellt sich eine seltene Allianz: Merkur, Saturn und Neptun vereinen sich in den Fischen, begleitet vom nördlichen Mondknoten. Dies ist eine Tür in die Zwischenwelten. Worte könnten heute schwer wie Blei auf der Zunge liegen oder sich auflösen wie Rauch. Alte Stimmen flüstern aus der Vergangenheit, Träume tragen verschlüsselte Botschaften, plötzliche Eingebungen zwingen uns, zwischen Wahrheit und Wunschdenken zu unterscheiden.

Hier ist Merkur nicht der geschickte Götterbote, sondern ein Prophet des Unfassbaren. Saturn zwingt ihn zur Ernsthaftigkeit, zur Struktur, doch Neptun vernebelt, löst auf, lässt Grenzen verschwimmen. Die Botschaften, die sich heute offenbaren, könnten tief und schicksalhaft sein – doch nur, wenn wir bereit sind, die Nebelschichten zu durchdringen.

Doch dieser Neumond ist nicht nur eine Einladung, zu versinken. Er verlangt Mut.

Denn in den Schatten lauert ein weiteres Echo der Vergangenheit: Mars im Krebs steht im Quadrat zu Chiron im Widder. Das Heilen unserer tiefsten Wunden ist nicht immer sanft, nicht immer friedlich. Manches, was sich offenbart, könnte schmerzen. Alte Narben beginnen zu brennen, Wunden, die wir lange verborgen hielten, flüstern uns an. Doch gerade das, was wir am meisten fürchten, birgt die größte Transformation.

Und dann ist da noch Venus, verborgen im 4. Haus, tief verwoben mit unseren Wurzeln. Sie fragt: Was aus deiner Vergangenheit hält dich noch? Welche Sehnsucht trägst du – nach Heimat, nach Geborgenheit, nach etwas, das du nie gelebt hast? Ist es ein Ruf, dem du folgen solltest, oder eine Kette, die du endlich sprengen musst?

Dieser Neumond ist nicht nur Wasser – er ist eine Strömung, eine Tiefe, ein Weg in die unerforschten Kammern deiner Seele.

Er zieht uns nicht hinab – er öffnet uns. Er lockt uns in jenes verborgene Reich, das wir sonst meiden, weil es zu still, zu weit, zu unfassbar ist. Er ist das Echo der Tiefe, das Flüstern des Ozeans, der Ruf, den nur die hören, die bereit sind, ihm zu folgen.

Er ist die Einladung, dich hinzugeben – nicht im Sinne des Kontrollverlustes, sondern im Vertrauen auf das, was sich unter der Oberfläche verbirgt. Denn dort, in der Dunkelheit der Wasser, liegen die Geheimnisse, die nur jene entdecken, die keine Angst vor der Stille haben.

Dieser Neumond ist ein Pfad in die Unendlichkeit – nicht, um sich zu verlieren, sondern um sich wahrhaft zu erkennen.

Er ist die Geburtsstätte des Unsichtbaren.

Mondphasen

Rituale: 1. Sternenlicht-Meditation – Verbindung mit dem Kosmos

Du brauchst dafür:

  • einen ruhigen Ort unter freiem Himmel
  • eine Decke oder ein Fell als Schutz vor der Kälte der Nacht
  • ein Fernglas oder Teleskop (optional)
  • eine weiße Kerze als Symbol für das verborgene Licht der Mondin
  • einen blauen oder violetten Stein (z. B. Lapislazuli, Amethyst) für die Verbindung mit den höheren Sphären

Durchführung:

Wähle einen Ort, an dem du den Nachthimmel ungestört betrachten kannst. Am besten in der Natur, wo die Dunkelheit tiefer und die Stille reiner ist. Entzünde die weiße Kerze neben dir – ihr Licht soll die Präsenz der Mondin symbolisieren, auch wenn sie sich in dieser Nacht dem Blick entzieht.

Lege dich auf deine Decke und packe dich richtig warm ein. Spüre, wie dein Körper mit der Erde verschmilzt, während dein Geist sich dem Kosmos öffnet. Richte deinen Blick gen Westen, dorthin, wo die planetare Parade sich entfaltet. Sieben Lichter, sieben Stimmen, die in dieser Nacht ein himmlisches Lied singen.

Atme tief ein. Lasse die Stille in dich dringen.

Dann beginne, mit jedem Atemzug bewusster zu spüren:

Der Neumond in den Fischenunsichtbar, aber allgegenwärtig. Er lädt dich ein, alles Alte loszulassen, deine Grenzen aufzulösen, dich neu zu erschaffen.

Merkur, Neptun und Saturn in den Fischen – fließende Visionen, die Balance zwischen Traum und Realität. Lasse Bilder in dir aufsteigen, ohne sie zu hinterfragen.

Mars im Krebs im Quadrat zu Chironspüre, wo deine Vergangenheit dich noch hält. Welche Wunden melden sich? Welche Emotionen wollen anerkannt werden?

Venus im 4. Haustauche tief in das Gefühl der Geborgenheit ein. Was bedeutet Heimat für dich? Ist es ein Ort, eine Erinnerung oder ein inneres Gefühl?

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Schließe die Augen, atme das Licht des Kosmos ein. Stelle dir vor, wie die Strahlen der Planeten durch deinen Körper fließen, jede Zelle mit ihrem einzigartigen Klang berühren.

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Jupiter schenkt dir die Weite des Geistes.

Mars entfacht in dir den Mut zur Heilung.

Saturn gibt dir die Disziplin, deinen Weg zu gehen.

Neptun öffnet das Tor zur Anderswelt.

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Während du atmest, lasse eine Intention für einen Neuanfang in dir aufsteigen. Doch dränge nichts. Die Fische-Mondin gibt ihre Botschaften nur denen preis, die lauschen, nicht denen, die erzwingen.

Wenn du bereit bist, öffne langsam die Augen, blicke wieder in den Sternenhimmel und sprich eine leise Danksagung:

„Ich bin Teil des Kosmos, und der Kosmos ist Teil von mir. Ich empfange, was gegeben wird. Ich lasse los, was gehen will. Ich bin bereit.“

Lösche die Kerze und lasse die Energie dieses Moments in dir nachwirken – für Stunden, für Tage, für die Ewigkeit.

Mondphasen

2. Traumreise in die Tiefen der Fische

Du brauchst dafür:

  • ein Notizbuch und ein Stift, um die Botschaften der Nacht zu empfangen
  • ätherisches Lavendelöl, um den Geist zu beruhigen und die Türen zur Traumwelt zu öffnen
  • ein Amethystkristall, als Schlüssel zum Unbewussten, als Brücke zwischen den Welten

Durchführung:

Diese Nacht gehört den Träumenden. Die Mondin in den Fischen flüstert in Symbolen, zeigt ihre Wahrheit in Bildern und Emotionen. Doch ihre Botschaften sind flüchtig wie Wasser zwischen den Fingern – nur wer aufmerksam lauscht, wird sie bewahren können.

Vorbereitung:

  • Wasche dein Gesicht mit kaltem Wasser, um das Bewusstsein zu klären.
  • Dann trage einige Tropfen Lavendelöl auf deine Schläfen und deine Handgelenke auf.
  • Schließe für einen Moment die Augen und atme den Duft tief ein. Lasse den Alltag hinter dir.
  • Nimm den Amethyst in die linke Hand – die Hand des Empfangens – und spüre sein kühles, pulsierendes Wesen. Er ist ein Stein der inneren Einsicht, ein Wächter der Traumtore.

Visualisierung:

Lege dich hin, schließe die Augen und stelle dir vor, wie du in ein ruhiges, endlos tiefes Gewässer eintauchst. Das Wasser ist dunkel, aber nicht bedrohlich – es ist warm, ein schützender Mantel, ein grenzenloser Raum.

Tief unter dir fließen Ströme aus Licht. Sie bewegen sich in Spiralen, in wirbelnden Pfaden aus Silber und Blau. Du wirst von ihnen getragen, hinab in das Reich der Träume, dorthin, wo die Mondin auf dich wartet.

Frage sie leise:

„Zeige mir, was ich wissen muss. Lass mich das erkennen, was in den Schatten liegt.“

Dann lasse los. Erwarte keine Antwort in Worten, sondern in Zeichen, in Farben, in Emotionen, die sanft durch dich hindurchfließen.

Das Erwachen:

Wenn du am Morgen die Augen öffnest, bewege dich langsam, lasse das Gefühl der Nacht noch in dir nachklingen. Greife sofort zu deinem Notizbuch. Schreibe alles auf, was sich in dir regt – nicht nur offensichtliche Traumbilder, sondern auch Gefühle, einzelne Worte, Schatten von Erinnerungen.

Manche Botschaften werden sofort verständlich sein, andere offenbaren ihre Bedeutung erst später. Vielleicht sind es Runen aus Wasser, Symbole, die erst entziffert werden müssen.

Doch eines ist sicher: Diese Nacht hat gesprochen. Und die Antworten, die du gesucht hast, sind bereits in dir.

Mondphasen

3. Schutzkreis der planetaren Energien – Die Sieben Siegel des Kosmos

Du brauchst dafür:

  • sieben Kerzen in den Farben der Planeten:
    • ☿ Merkur (gelb) – Klarheit und Botschaften
    • ♀ Venus (grün) – Liebe und Harmonie
    • ♂ Mars (rot) – Mut und innere Kraft
    • ♃ Jupiter (blau) – Weisheit und Wachstum
    • ♄ Saturn (schwarz oder dunkelgrau) – Schutz und Stabilität
    • ♅ Uranus (türkis oder violett) – Veränderung und Inspiration
    • ♆ Neptun (dunkelblau oder silber) – Intuition und Magie
  • ein Stück Kreide oder Salz, um den Kreis zu ziehen
  • sieben Zettel, um Runen zu schreiben

Durchführung:

Wähle einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist. Reinige den Raum mit deiner Atemkraft oder durch Räuchern mit Wacholder oder Beifuß. Ziehe dann mit Kreide oder Salz einen Kreis um dich – ein heiliger Raum, eine Grenze zwischen den Welten.

Schritt 1: Die sieben Runen – Siegel der Planeten

Noch bevor du die Kerzen entzündest, zeichne um dich herum sieben Runen in die Erde oder auf einen kleinen Zettel, den du bei jeder Kerze platzierst:

  • Merkur (ᚦ – Thurisaz) – Der Kanal für Botschaften, die Brücke zur anderen Welt
  • Venus (ᛃ – Jera) – Der ewige Zyklus von Wachstum und Erfüllung
  • Mars (ᛇ – Eihwaz) – Der Übergang, die Kraft, das Tor der Transformation
  • Jupiter (ᛈ – Perthro) – Das Mysterium, die verborgene Weisheit, das Los des Schicksals
  • Saturn (ᛁ – Isa) – Stillstand, Klarheit, die Kraft der Begrenzung
  • Uranus (ᚨ – Ansuz) – Die Stimme der Götter, Inspiration, Blitz der Erkenntnis
  • Neptun (ᛃ – Laguz) – Wasser, Traum, das Unbewusste, das Reich des Unfassbaren

Jede dieser Runen ist ein Schlüssel, der die Tore zu den Energien der Planeten öffnet. Sprich ihren Namen leise aus, wenn du sie ziehst oder auf das Papier schreibst.

Schritt 2: Die Anrufung der Planeten

Setze dich in die Mitte des Kreises. Spüre die Grenzen des Raumes um dich herum. Dann entzünde die erste Kerze – beginnend mit Merkur – und sprich eine Anrufung:

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Merkur /Thurisaz

„Bote zwischen den Welten, Hüter der Wege,

öffne mir den Kanal der Weisheit.

Möge deine Stimme mich finden.“

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Venus /Jera

„Herrin der Liebe, Spiegel der Seele,

bringe Harmonie in mein Herz.

Lass mich erkennen, was wahrhaft wächst.“

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Mars /Eihwaz

„Flamme des Mutes, Krieger der Wahrheit,

lehre mich, meine Kraft zu führen.

Ich fürchte die Dunkelheit nicht.“

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Jupiter /Perthro

„Weiser Lehrer, Hüter des Schicksals,

führe mich durch das verborgene Wissen.

Ich öffne mein Herz für das Unbekannte.“

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Saturn /Isa

„Herr der Zeit, Meister der Strukturen,

halte Wache über meinen Pfad.

Lass mich erkennen, was wirklich trägt.“

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Uranus /Ansuz

„Bringer der Veränderung, Stimme des Himmels,

durchbrich meine Fesseln.

Lass den Funken der Inspiration in mir aufleuchten.“

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Neptun /Laguz

„Hüter der Tiefe, Träumer der Unendlichkeit,

führe mich in das Reich des Unsichtbaren.

Ich lausche deiner Melodie.“

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Schritt 3: Die Energie bündeln und schützen

Nachdem alle Kerzen brennen, lege beide Hände auf dein Herz und atme tief ein. Spüre, wie sich der Kreis um dich herum schließt, wie jede der sieben Kräfte dich umgibt, stärkt und leitet. Stelle dir vor, wie die Runen in einem sanften Leuchten aufsteigen, sich mit den Flammen verbinden und ein schützendes Siegel um dich legen.

Lasse dich von dieser Energie umhüllen, atme sie in dich ein. Spüre die Kraft der planetaren Ordnung, wie sie dich ausrichtet, stabilisiert und führt.

Wenn du bereit bist, lösche die Kerzen in umgekehrter Reihenfolge. Sprich bei jeder Flamme ein Dankeswort. Der Kreis wird nicht gebrochen, sondern sanft aufgelöst.

Beende das Ritual mit den Worten:

„Das Licht kehrt zurück in die Dunkelheit.

Die Kraft bleibt in mir, das Wissen wächst.

Ich bin bereit.“

Die Energie dieses Schutzkreises bleibt noch lange nach dem Ritual spürbar – als ein Anker, der dich durch die Zeit dieses Neumondes trägt.

Mondphasen

Die Botschaft der Mondin – Die Stimme des Unsichtbaren

„Tief in den Wassern der Nacht, wo die Grenzen zwischen den Welten zerfließen, rufe ich dich. Kannst du mich hören? Kannst du fühlen, wie meine Stimme durch die Strömungen deines Blutes fließt, wie sie in den Schatten deiner Träume hallt?

Ich bin nicht Licht, ich bin nicht Dunkelheit – ich bin das, was dahinter liegt. Ich bin das Geheimnis, das du fürchtest, die Sehnsucht, die du nicht in Worte fassen kannst. Ich bin das Echo derer, die vor dir gingen, und die Prophezeiung dessen, was noch kommt. Ich bin die Nacht, in der du dich selbst erkennst.

Heute öffne ich die Pforten des Unsichtbaren. Die Stimmen des Wassers flüstern, die Sterne tanzen in stiller Eintracht. Doch höre mich gut: Nicht alles, was du siehst, ist Wahrheit. Nicht alles, was du träumst, ist Lüge. Dies ist die Zeit der Seherinnen, derjenigen, die es wagen, die Schatten zwischen den Schleiern zu durchdringen.

Ich frage dich, Tochter der Tiefe: Was suchst du in meiner Dunkelheit? Wahrheit oder Trost? Wandlung oder Stillstand? Denn hier gibt es keine Masken, keine glatten Spiegelbilder – nur dein eigenes Gesicht, roh, ungeschönt, ewig.

Wenn du bereit bist, dann öffne deine inneren Augen. Spüre, wie die Planeten singen, wie die Strömung dich trägt, wie sich die Runen in deinem Herzen formen. Verlasse die Küste der Gewissheiten und tauche ein in die weiten Wasser des Mysteriums. Denn nur wer sich dem Ozean hingibt, findet den verborgenen Pfad.

Ich bin die Mondin. Ich bin die Schwelle. Und heute stehst du vor mir.“

Mondphasen
4 Elemente

Drei Rituale für den Fische Neumond

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Lerne, dich zu erden

Vertraue deiner Intuition und trainiere deine innere Stimme.